Dez. 2017

Grundschule

Warmbronn

Schulleben - DEZEMBER 2017

Advent, Advent, ein Lichtlein brennt,

erst eins, dann zwei, dann drei...


 

   Wie in jedem Jahr lud auch die diesjährige Adventszeit zu ganz unterschiedlichen Gelegenheiten zu einem fröhlichen Miteinander ein. Viel wurde wieder in allen Klassen gesungen, gebastelt, vorbereitet und vorgeführt, es wurde auf Geschichten gehört und mit Eltern oder anderen Klassen gefeiert, um darüber vor allem eines spürbar zu machen: Dass auch die Schule wieder gemeinsam dabei war, sich  bewusst auf den schönen Weg hin auf das Weihnachtsfest zu begeben.

   Täglich wurde dazu auch wieder zu den Adventsfeiern ins Foyer eingeladen, wo alle, die im Rahmen des Unterrichtsmorgens Zeit und Raum dafür fanden, zusammenkamen, um über das Singen von Weihnachtsliedern und das Hören von Geschichten rund um die Weihnacht mit Maria und Josef zusammen symbolisch den Weg nach Bethlehem zu gehen. Verkörpert durch den Lichterweg der Ostheimer Figuren und unterlegt durch die wachsende Zahl der Transparentsterne an den Fenstern wurde sichtbar angezeigt,  wie oft die Schule in diesem Sinn in diesem Jahr schon gemeinsame Wegstationen hinter sich gebracht hatte. Viele kleine Helfer waren dabei stets gefragt, um die Wegstationen mit den Figuren zu bestellen, und die Ernsthaftigkeit und Freude der Zuhörer war oft mit Händen zu greifen.


…  dann vier und dann steht Weihnacht' vor der Tür!


   Parallel dazu machte sich die Klasse 4a noch auf einen besonderen Weg. In wochenlangen Proben, die für die Schüler oft auch einen Einsatz über die normale Schul- und Unterrichtszeit hinaus bedeuteten, bereiteten sie das diesjährige Krippenspiel vor. Eingeladen war dann am letzten Schultag die ganze Schule, um dem zu lauschen und zuzusehen, was die Viertklässler für ihre Mitschüler auf die Beine gestellt hatten.

   Die Wirte, genauso überrumpelt wie die Betroffenen der Volkszählung selbst von den Auswirkungen der angeordneten großen Wanderbewegung, stellen sich mit guten Gründen gegen die Fremden, die das Dorf überschwemmen und vor allem nur eins bedeuten: Mehr und mehr Arbeit und Unannehmlichkeiten. Als eine Wirtin sich schließlich bereit  erklärt, in einem leer stehenden Stall Platz  für Maria und Josef zu schaffen, schafft sie auch Platz für mehr Mitmenschlichkeit. „Gott wurde Mensch... Vielleicht reicht es schon, es wie er zu machen, und einfach jeden Tag menschlich zu sein und ein wenig menschlicher zu werden in unserem Tun...“ fasst sie am Ende zusammen.

   Andächtig folgten die kleinen und großen Zuhörer diesem anrührenden Theaterspiel der Viertklässler, denen die Freude am Vorspielen und den von ihnen übernommenen Rollen anzumerken war, und dankten ihnen die erbrachte Mühe auch mit dem gebührenden Applaus.

   Möge die Botschaft dieses Krippenspiels aber für Sie und uns alle mit ins kommende Jahr gehen: Vielleicht reicht es schon, einfach menschlich zu sein und ein wenig menschlicher zu werden in unserem Tun, um täglich einen Beitrag zu mehr Verständnis und Frieden in der Welt zu leisten.

   In diesem Sinn wünschen wir allen Familien ein frohes Weihnachtsfest und ein gesegnetes Jahr 2018!