Sept. 2017

Grundschule

Warmbronn

Schulleben - September 2017

Schulanfang

   

Schulanfangsgottesdienst


  Das erste Mal im neuen Schuljahr wieder vereint: Zum Schuljahresanfangsgottesdienst am Montagmorgen in der ersten Stunde kamen nahezu alle Kinder der zweiten bis vierten Klassen zusammen, um miteinander in alter Tradition das Schuljahr in feierlichem Rahmen zu beginnen. Von Lehrerinnen und Pfarrer Trugenberger gemeinsam vorbereitet und durchgeführt, durften die anwesenden Schülerinnen und Schüler in diesem Gottesdienst zu ihrem großen Vergnügen in die Geschichte von Klipp, dem kleinen Eisbären, eintauchen, der sich in Begleitung einer Ente auf den Weg macht, um einen Freund zu suchen, aber zu seiner großen Enttäuschung immer wieder  Ablehnung und Desinteresse an seiner Person erfahren muss. Ganz zuletzt merkt er dann, dass seine scheinbar vergebliche Suche doch nicht vergeblich gewesen ist. Die kleine Ente, mit ermutigenden Worten die ganze Zeit treu an seiner Seite, hat schon längst bewiesen, eine gute und verlässliche Freundin zu sein.

   Möge die Botschaft der Geschichte, dass gute und wirkliche Freunde etwas Besonderes sind, man ihnen oft unverhofft begegnet und manchmal gar nicht merkt, dass es sie schon längst gibt, sich für unsere Schülerinnen und Schüler überall dort verwirklichen, wo sie es in ihrem Leben brauchen. Dass jede und jeder von ihnen einen solchen Freund finden und an der Seite haben möge, einen Freund, der einen begleitet, der einen unterstützt, wenn man Kummer hat oder Hilfe braucht, der einem zuhört und einen nicht alleine lässt, das wünschen wir allen von Herzen für das neue Schuljahr.


Einschulung

   „Enke denke minki kawumms dose dinki...“ - mit diesem fröhlichen Unsinnlied begrüßten die beiden vierten Klassen die 37 neuen Erstklässer der Schule, die am Donnerstagmorgen mit ihren Eltern und Gästen gespannt und voller Vorfreude zur Einschulungsfeier in die Staigwaldhalle gekommen waren. Dass sie durch ihr Singen und Musizieren auf Glockenspielen durchaus gekonnt von Anfang an sichtbar werden ließen, dass man in unserer Schule noch mehr lernen kann, als Lesen, Rechnen und Schreiben, war nur die eine Seite ihres und aller weiteren Auftritte. Sie und die anderen Klassen zeigten durch die mit ihren Klassenlehrerinnen liebevoll einstudierten und abwechslungsreich präsentierten Vorträge vor allem eines: Alle hatten auf die Jüngsten der Schule gewartet, hatten sich seit langem und sorgfältig vorbereitet und nahmen die Neuen im Rahmen der Feier gleich von Anfang an bewusst in ihrer Mitte auf.

   Mit der Geschichte von Pit, für den sich sein Freund, der Elefant, in freundschaftlichem Entgegenkommen immer kleiner macht, bis er in der Größe zu Pit passt, griff Rektorin Wenger nicht nur das Thema „Freundschaft“ aus dem Schulanfangsgottesdienst nochmals vertiefend auf. „Immer wieder wird es in eurem Leben jemanden geben, der etwas besser kann als ihr, der mit irgendetwas „größer“ ist. Wir wünschen euch aber das wunderbare Gefühl, dass es immer jemanden an eurer Seite gibt, für den ihr wertvoll seid, so wertvoll, dass er seine ganze Größe für euch einsetzt, um euch mit euren Gaben und Möglichkeiten mitzunehmen auf eurem Weg ins Leben“, gab sie stellvertretend für die ganze Schulgemeinschaft den Schulanfängern und ihren Familien mit auf den Weg.

   In bewährter Manier stellten wieder die Eltern der beiden zweiten Klassen ein buntes und sehr ansprechendes Buffet bereit, das die Anwesenden mehr als nur einlud, für die Zeit, die die Erstklässler in ihrer ersten Schulstunde verbrachten, noch in der Halle zu verweilen, sich auf nette Gesprächen einzulassen und einander darüber auch noch ein wenig mehr kennen zu lernen.

   Einen ganz besonders herzlichen Dank an alle Helferinnen und Helfer des Tages, die nicht nur die Zeit verschenkten, den Morgen zusammen mit der ganzen Schule zu teilen, sondern auch durch das Backen der leckeren Köstlichkeiten oder das Schmücken des Schulgebäudes und der Halle schon vom Abend zuvor an ganz aktiv und engagiert mit dabei waren, einen unvergesslichen Tag für die neuen Familien der Schulgemeinschaft zu gestalten. Wie schön, wenn Schule so einladend wirken darf – möge sich dieser gute Geist des Miteinanders über das ganze neue Schuljahr hinweg erhalten und entfalten! Danke!